Foto 'Fragen an die Polizei' © LPD Wien / Gilbert Bandl

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Bewerbung

Versuche beim Hochladen thematisch zusammenhängende Unterlagen und Dokumente wie beispielsweise ärztliche Befunde oder Fotos von Tätowierungen als ein PDF hochzuladen.

Die ausgefüllte Sicherheitserklärung ist im Rahmen der Bewerbung online hochzuladen. Wichtig ist die sorgfältige Angabe der persönlichen Daten. Bei fehlenden bzw. falschen Angaben kannst du das Auswahlverfahren nicht positiv abschließen und es gilt in Folge dieselbe Frist wie sie unter Punkt „Wann darf ich nach „Nichtbestehen“ des Auswahlverfahren wieder antreten“ erwähnt wurde. Sprich: Du kannst das gesamte Auswahlverfahren erst nach Ablauf einer Frist von zwölf Monaten neuerlich absolvieren. Sollte dir beim Ausfüllen der Sicherheitserklärung etwas unklar sein, zögere nicht und wende dich an die Landespolizeidirektion in deinem Bundesland.

In deinem Profil auf der Jobbörse des Bundes findest du den Reiter „Meine Bewerbungen“. Hier kannst du die gewünschte Bewerbung unter dem Button „Löschen/Zurückziehen“ stornieren.

Für das Aufnahmeverfahren zur Polizeigrundausbildung werden ausschließlich Bewerbungen angenommen und bearbeitet, die fristgerecht und vollständig online über die Jobbörse der Republik Österreich eingelangt sind.

Nicht sichtbare, durch die Uniform (Langarmhemd) abgedeckte Tätowierungen, sowie Permanent Make Up sind erlaubt, sofern sie

  • nicht auf die Zugehörigkeit zu einer verfassungsgefährdenden Gruppe schließen lassen und
  • nicht das Vertrauen der Allgemeinheit in die sachliche Wahrnehmung der angestrebten dienstlichen Aufgaben erschüttern.

Jede Tätowierung wird einer Einzelfallprüfung im Zuge des Aufnahmeverfahrens unterzogen.

Der Punkt 5 „Präferenzen – Arbeitsortwunsch“ im Bewerbungsassistenten (im Zuge der Bewerbung) hat keine Aussagekraft über jene Bundesländer, für die du berücksichtigt wirst. Um tatsächlich für ein Bundesland berücksichtigt werden zu können, musst du dich explizit auf die jeweilige Ausschreibung bewerben (nach Klick auf den „Bewirb dich jetzt!“-Button unter Suchergebnisse jene Landespolizeidirektion auswählen).

Einstellungs­voraussetzung

Zum Zeitpunkt der Bewerbung musst du das 18. Lebensjahr vollendet haben.

Nein, du musst allerdings den Einberufungsbefehl zum Präsenzdienst oder den Zuweisungsbescheid zum Zivildienst hochladen und erst bei einer möglichen Aufnahme in den Exekutivdienst den Präsenzdienst/Zivildienst vollständig abgeleistet haben.

Sollte dir bei der Stellungskommission des Österreichischen Bundesheeres Untauglichkeit zum Wehrdienst attestiert worden sein, ist der Polizei-Bewerbung das Statusblatt der Stellungskommission beizulegen, in dem der Grund der Untauglichkeit angeführt ist. Die jeweilige Landespolizeidirektion entscheidet dann, ob du trotz Untauglichkeit für den Polizeidienst geeignet bist.

Ja, ein Aufnahmeerfordernis für die Polizei ist die österreichische Staatsbürgerschaft.

Eine Beurteilung deiner Sehstärke obliegt dem Polizeiarzt. Hierzu füge alle relevanten Unterlagen in elektronischer Form deiner Bewerbung bei. Du kannst dich allerdings vor einer eventuellen Augen-OP mit der jeweiligen Landespolizeidirektion in Kontakt setzen, um die Zulässigkeit des OP-Verfahrens abzuklären.

Auswahlverfahren

Vor Beginn der computerunterstützten psychologischen Eignungsdiagnostik wirst du von sogenannten Testinstruktorinnen und -instruktoren ausführlich auf die Testung vorbereitet, indem du alle notwendigen Informationen über den Ablauf der Testung erfährst. Wir empfehlen dir, ausgeruht und mit Elan zum Auswahlverfahren zu kommen, da dieser Teil des Auswahlverfahrens erfahrungsgemäß als durchaus herausfordernd empfunden wird.

Die psychologische Eignungsdiagnostik wird zur Gänze am Computer absolviert, daher solltest du mit der Handhabung von Computermaus und Tastatur vertraut sein. Es werden unterschiedliche Aufgabengruppen von dir hintereinander bearbeitet. Vor jeder neuen Aufgabengruppe erhältst du am Computer einige Beispielaufgaben (Anm.: die Lösung der Beispielaufgaben fließt nicht in dein Punkteergebnis ein), damit sichergestellt ist, dass du für die anschließenden Testaufgaben gut vorbereitet bist. Wenn du nach einigen Übungsbeispielen bereit für den Test bist, geht es nach einem Mausklick von dir als Bestätigung los.

Vorbereitungskurse werden von keiner mit dem Psychologischen Dienst des BMI kooperierenden Institution angeboten.

Hohe Motivation, gute Rechtschreib- und Grammatikkenntnisse, konzentriertes und ausdauerndes Arbeiten sowie eine positive Einstellung mit dem Willen, einen der spannendsten Berufe ausüben zu wollen, sind die besten Voraussetzungen für die beiden Auswahlverfahrenstage.

Die genaue Örtlichkeit, bzw. der Treffpunkt für den Testtag, wird dir in der Einladung von deiner Landespolizeidirektion mitgeteilt.

Psychologische Eignungsdiagnostik:
Erreichst du ein in einem Auswahlverfahrensteil festgelegtes Mindestkriterium nicht, scheidest du aus dem Aufnahmeverfahren aus. Dies erfolgt über eine automatisierte Rückmeldung nach dem jeweiligen Aufgabenbereich direkt am Bildschirm deines Testplatzes. In diesem Fall wird dein Gesamtpunktewert mit „0“ (Null) festgesetzt. Nach Ablauf einer Frist von 12 Monaten (= Jahresfrist) hast du die Möglichkeit, dich erneut zu bewerben.

Klinisch-psychiatrisches Verfahren:
Bei einer Auffälligkeit beim klinisch-psychiatrischen Verfahren wirst du per E-Mail verständigt. Hierbei wirst du konkret angewiesen, die erhobene Auffälligkeit mittels eines Gutachtens zu widerlegen und dieses an die zuständige Landespolizeidirektion zu übermitteln. Du scheidest trotz (vermeintlicher) Auffälligkeit vorerst nicht aus dem Aufnahmeverfahren aus. Solange dein Status „auffällig“ ist, kann das Verfahren jedoch nicht fortgeführt werden. Diese Auffälligkeit bleibt im klinisch-psychiatrischen Verfahren solange als medizinischer Ausschließungsgrund aufrecht, bis du ein Gutachten eines Facharztes für Psychiatrie und Neurologie oder eines klinischen Psychologen vorgebracht hast, welches die Auffälligkeit widerlegt. Eine Zulassung zum Auswahlverfahren ist erst nach Vorlage und interner Beurteilung eines solchen Gutachtens zulässig.

Sporttest:
Grundsätzlich darf keine Disziplin wiederholt werden. Ausgenommen davon ist der MBKT, wenn dir beim Durchlaufen ein Fehler unterläuft (z.B. falsche Laufrichtung, Umstoßen eines Hindernisses). In diesem Fall wirst du vom Testleiter darauf hingewiesen und darfst unmittelbar nach dem Fehlversuch erneut starten. Eine weitere Wiederholungsmöglichkeit besteht allerdings nicht.

Solltest du das Mindestlimit in einer Disziplin nicht erreichen, ist der gesamte sportmotorische Test negativ zu bewerten und gilt als nicht bestanden. Dieser kann sodann einmalig innerhalb eines Jahres im Rahmen eines nachfolgenden Auswahlverfahrens wiederholt werden.

Die psychologische Eignungsdiagnostik sowie das klinisch-psychiatrische Verfahren finden am Computer statt.

Nur jene Bewerberinnen und Bewerber, die in allen Testteilen die geforderten Mindestkriterien erreichen, werden in die Reihung aufgenommen und an Hand des erzielten Gesamtpunktewerts in ein Ranking gebracht.

Um für eine Aufnahme in Frage zu kommen, musst du unter den Besten des jeweiligen Ausschreibungszeitraumes sein.

Das Aufnahmeverfahren nimmt von Beginn der Ausschreibungsfrist bis zur Aufnahme in die Polizeigrundausbildung bis zu fünf Monate in Anspruch. Die Dauer des Aufnahmeverfahrens kann sich jedoch bei Nichtbestehen einzelner Testteile bzw. der individuellen Platzierung im Ranking entsprechend verlängern.

Details zu aktuellen Ausschreibungen und Fristen sind der Homepage bzw. der Jobbörse der Republik Österreich zu entnehmen.

Wenn deine Leistungen im Auswahlverfahren und dein erzielter Rangplatz für eine Aufnahme in die Grundausbildung ausreichen, erfährst du deinen Ausbildungsstandort etwa ein Monat vor Ausbildungsbeginn mit der Einberufung.

Wenn du aufgrund deiner erreichten Gesamtpunktezahl zu den Bestgereihten zählst und damit zur Polizeigrundausbildung zugelassen wirst, wirst du von der jeweiligen Landespolizeidirektion darüber verständigt. Deine erzielten Ergebnisse behalten für den Zeitraum von einem Jahr ihre Gültigkeit.

Sollte es in deinem „Wunschbundesland“ nicht ausreichen, besteht ab der darauffolgenden Ausschreibung, die Möglichkeit sich für ein anderes Bundesland zu bewerben. Beachte allerdings, dass dann deine Bewerbung im „Ursprungsbundesland“ erlischt.

Ein Diktat ist nicht Teil deines Auswahlverfahrens. Allerdings erfolgt eine Überprüfung deiner Rechtschreib- und Grammatikkenntnisse. Dazu werden am Testtag 1 unterschiedliche Bereiche der österreichischen Rechtschreibung und Grammatik erfasst. Nach einer ausführlichen Erklärung am Computer und vorangehenden Übungsbeispielen sind von dir unterschiedliche Aufgaben im Multiple-Choice-Format zu bearbeiten.

Bei der ärztlichen Untersuchung wird deine allgemeine körperliche Eignung für den Exekutivdienst von einer Polizeiärztin oder einem Polizeiarzt geprüft. Alle relevanten Befunde musst du der Bewerbung beilegen. Die endgültige Entscheidung über deine Eignung obliegt der Polizeiärztin oder dem Polizeiarzt. Es ist jede Bewerberin/jeder Bewerber individuell zu prüfen.

Dein erzieltes Endergebnis hat eine Gültigkeit von zwölf Monaten.

Der Sporttest besteht aus folgenden Disziplinen: MBKT mit Rettungssimulation, 3000m Lauf, Liegestütze.

Im gut sortierten Buchhandel sind Übungsmaterialien hinsichtlich der Überprüfung bzw. Verbesserung deiner Rechtschreib- und Grammatikkenntnisse zu finden.

Auf unserer Homepage findest du ein Video sowie ein Vorbereitungshandbuch zum Sporttest.

Das Auswahlverfahren enthält keine „Mathematik-Prüfung“, jedoch setzen wir die Beherrschung der Grundrechnungsarten voraus.

Grundsätzlich ist ein Monat Kündigungsfrist innerhalb des Aufnahmeverfahrens für Bewerberinnen und Bewerber vorgesehen (Ein Monat zwischen Ende der Testungen und Beginn der Polizeigrundausbildung). Davon abweichende, individuelle Kündigungsfristen, können nicht berücksichtigt werden.

Eine Vollimmunisierung gegen COVID-19 ist keine Voraussetzung mehr für die Aufnahme in den Exekutivdienst.

Allgemeines

Bewerberinnen und Bewerber sollten sich grundsätzlich immer in dem Bundesland bewerben, in dem sie nach der Aufnahme auch arbeiten möchten.
In dem Bundesland, in dem du die Grundausbildung startest, wirst du bei erfolgreicher Absolvierung auch die ersten fünf Jahre deinen Dienst versehen.

Daher überlege beim Abgeben deiner Bewerbung, welches Bundesland für dich in Frage kommt.

Detailfragen zum Tagesablauf einer Polizeischülerin oder eines Polizeischülers bitten wir an die zuständige Sicherheitsakademie (SIAK) zu richten – ebenso findest du diesbezüglich auf unserer Homepage den Ausbildungsplan.

Für die Grundlaufbahn von Exekutivbediensteten ist die Matura nicht relevant – auch nicht das Gehalt betreffend.

Über weitere Zukunftsmöglichkeiten bzw. Chancen mit Matura kannst du dich bei der jeweiligen Landespolizeidirektion informieren.

Die Angabe exakter Verdienstsummen ist aufgrund unterschiedlicher Faktoren (z.B. Zulagen) nicht möglich. Ungefähre Richtwerte sind der Webseite unter "Karriere" zu entnehmen.

Generell ist festzuhalten, dass Daten, welche in der Jobbörse der Republik Österreich von den Bewerberinnen und Bewerbern preisgegeben werden, vertraulich behandelt werden und keine Übermittlung an Dritte erfolgt.

Kommt es zu keiner Auskunftserteilung, sofern eine Verschwiegenheitspflicht vor allem aufgrund des Datenschutzes und/oder das Amtsgeheimnis entgegenstehen. Eine Verschwiegenheitspflicht kann gemäß der österreichischen Bundesverfassung aufgrund öffentlicher Interessen oder aufgrund überwiegenden Interesses einer Partei gegeben sein.

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es zu keinem Austausch oder einer Weitergabe von Bewerbungsunterlagen, Ergebnissen der Eignungstests etc. an andere Ministerien kommt. In die an das Bundesministerium für Inneres übermittelten Daten kann lediglich von den zuständigen Dienststellen des Ressorts eingesehen werden.

Das Ausschreibungsgesetz 1989 bildet die gesetzliche Grundlage für die Aufbewahrungsfristen von personenbezogenen Daten und Personenkennzeichen, welche im Zuge der Bewerbung für die polizeiliche Grundausbildung bei den Landespolizeidirektionen elektronisch erfasst und aufbewahrt werden. Demnach gilt die verpflichtende Frist von drei Jahren und drei Monaten für die im Bewerbungsmanagement und der Jobbörse verarbeiteten Daten.

Nach Ablauf dieser Frist, erfolgt eine automatische Löschung von personenbezogenen Daten.